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Jacqueline und Kai Maurer

Eigentlich hatte ich vor, an einem sonnigen Platz am Ufer eines kleinen Flusses zu fotografieren, und aus diesem Grund kein Stativ dabei. Doch dann ergab sich diese Gelegenheit am Rand eines dichten Nebelgebietes im vergleichsweise dunklen Fichtenwald, und so musste die ISO hochgedreht und der Atem angehalten werden, um scharfe Aufnahmen zu erhalten. 

Bei uns herrschte strahlender Sonnenschein, über dem Kaltenbachtal jedoch hing dicker Nebel, bereits aus der Entfernung zu sehen. Da, wo der Nebel begann bog ich in den Wald ab, und erwartungsgemäß strahlte die Sonne flach und wie ein Scheinwerfer durch die Bäume.

Im Moment sprießt das Moos und bedeckt den Boden annähernd lückenlos, nur von den letzten noch aufstrebenden Pilzen durchbrochen.

Wenige hundert Meter weiter war der Nebel so dicht, dass die Sonne kaum noch am Himmel zu erkennen war, und es war gefühlt gleich fünf Grad kälter.